[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

Astrid Wolters.

:

Counter :

Besucher:20142
Heute:17
Online:2
 

Erkelenzer Standpunkte :

Kommunalpolitik

Erkelenzer Standpunkte der SPD

Für die angefragte SPD- Fraktion hat die Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin der SPD- Erkelenz Astrid Wolters geantwortet.

(Auszug, RP 28. Juli 2009)

Noch ist der Haushalt in Ordnung. Wo würden Sie, wenn es sein muss,den Rotstift ansetzen?

Leider gibt es über die Pflichtaufgaben hinaus nicht viel Gestaltungsspielraum. Es muss genau überlegt werden, wo noch gespart werden kann. Bei Fremdvergaben, sei es im Baubereich, bei den Reinigungskräften und im Bauhof, ist immer wieder zu prüfen, ob mit dem vorhandenen Personal nicht einiges kostengünstiger durchgeführt werden kann. Bei den Personalkosten wäre ich bei Einsparungen sehr vorsichtig. Die vorhandenen Stellen sind sehr knapp berechnet.

Was wollen Sie tun, um den Schulstandort Erkelenz zu erhalten und stärken?

Das Schulangebot ist gut! Wir sind aber der Meinung, dass darin die Gesamtschule fehlt. Deren Einführung würde die Attraktivität von Erkelenz als Schulstadt noch steigern. Was den demografischen Wandel betrifft, muss man die Entwicklung abwarten. Erkelenz wächst noch. Man kann, wenn ein tatsächliches Absinken der Schülerzahlen abzusehen ist, aufhören, die vorhandenen Schulen zu erweitern. An den meisten Schulen lässt sich die Zahl der Eingangsklassen reduzieren.

Was muss die Stadt für die aktuellen, aber auch für künftigen Umsiedler tun?

Die Umsiedler der bisherigen Orte sind gut betreut und intensiv beteiligt. Allerdings ist nicht alles optimal gelaufen. In Zukunft müssen wir rechtzeitiger beginnen, die Betroffenen in die Planung künftiger Standorte einzubeziehen. Die soziale Infrastruktur muss früher angeboten
werden, damit aus den Umsiedlungsorten schnell neue Wohnorte entstehen. Und wir sollten
uns mehr anstrengen, um möglichst früh Mietwohnungen an den neuen Orten anbieten zu können.

Was halten Sie für nötig und bezahlbar, um die Innenstadt attraktiver zu machen?

Das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer gilt es zu fördern. Es ist festzustellen, dass sich nicht alle an die Regeln halten. Ein Fahrradparkplatz und mehr Papierkörbe wären gut. Richtung Bahnhof kann die Kölner Straße mehr Grün vertragen. Im Übrigen kann die Innenstadt sich mit anderen Städten messen. Ich habe den Eindruck, die Menschen sind gern in der Stadt. Das Warenangebot lässt sich aus der Politik schwer regeln. Da müssen die Käufer mit den Füßen entscheiden.

Wie möchten Sie Ortsgemeinschaft und Infrastruktur in den Dörfern stärken?

Was die Infrastruktur betrifft, gilt es, individuell zu prüfen, was notwendig und effektiv ist. Unsere Ortschaften leben von ihrer Vielfalt und jedes Dorf hat individuelle Vor bzw. Nachteile und Bedürfnisse. Die Gemeinschaftsförderung kann nicht zentral gesteuert werden. Eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft lässt sich nicht anordnen. Angebote
wie Sportmöglichkeiten, Begegnungsräume und Freizeitanlagen sind vorhanden oder können im Einzelfall geschaffen werden.

Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele für Erkelenz?

1. Wir wollen eine offene, aber professionell moderierte Bürgerversammlung, die sich dem Thema der Stadtentwicklung aus verschiedenen Perspektiven nähert.
2. Es fehlen ausreichende Kindergarten- und Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren. Wir setzen uns dafür ein, dass Familien diese in ausreichendem Maße vorfinden.
3. Wir setzen uns dafür ein, dass eine integrative Gesamtschule in Erkelenz eingerichtet wird.

 

- Zum Seitenanfang.